ÜBER UNS

 

„The 4th Quarter of the Triad“

In unserem 31. Jahr seit der Gründung des Verlages begeben wir uns sozusagen „back to the roots“. Es erscheinen in diesem Jahr einige Bücher zur improvisierten Musik, unserem Steckenpferd, das wir seit den ersten Verlagstagen im Gepäck tragen.

Das neue Wolke-Jahr startet mit einer Untersuchung über ein großes amerikanisches „Künstlerpaar“: Cage & Cunningham. Julia H. Schröder beschreibt wie abhängig oder unabhängig sich Musik und Tanz zueinander verhalten, wenn z.B. Zufallsoperationen ein wesentliches Merkmal beider bilden.
Mit der zweiten Auflage der seit drei Jahren vergriffenen Biographie Peter Niklas Wislons: „Spirits Rejoice! Albert Ayler und seine Botschaft“ kommen wir zahlreichen Bitten nach. Leider muss die englische Ausgabe des Buches über den großen Neuerer im amerikanischen Jazz der 1960er Jahre noch etwas warten.
Nicht wenige halten Tony Oxley für den bedeutendsten Schlagzeuger der europäischen „freien Improvisationsszene“. Ulrich Kurth legt mit seiner Biographie Oxleys zugleich eine kleine Geschichte aus fünf Jahrzehnten freier improvisierter Musik in Europa vor. Begleitend zur Buchveröffentlichung veranstaltet das Jazzinstitut Darmstadt eine Bilder-Ausstellung Oxleys mit Konzert im April.
„Aspekte der freien Improvisation“ betitelt einen von Dieter A. Nanz herausgegebenen Band, in dem in einer Reihe von Beiträgen sowohl praktizierende Improvisatoren als auch Musiktheoretiker zu Wort kommen (April).
„Echtzeitmusik – Selbstbestimmung einer Szene / self-defining a scene“ (dt./engl.) ist ein Reader aus 15 Jahren Echtzeitmusikszene in Berlin. Ein lebendiges Kaleidoskop aus Beiträgen aus der jungen Improvisationsszene (Juni).
Rohan de Saram ist denen ein Begriff, die lange Jahre den Weg des Arditti-Quartetts mit verfolgten. Dass der indisch/englische Bassist auch eine herausragende solistische Karriere aufzuweisen hat, kristallisiert sich in dem spannenden biographischen Gesprächsband: Steinheuer/de Saram, „Conversations“ heraus (in engl., Juni).

In unserer Reihe „sinefonia“ erschient im Mai eine Arbeit von Christine Anderson zu Franco Evangelisti: „Komponieren zwischen Reihe, Aleatorik und Improvisation“.

Für den Herbst planen wir dann die ständig angefragte Wiederveröffentlichung von Peter Niklas Wilsons: „Hear and Now. Gedanken zur improvisierten Musik“.
Von Ekkehard Jost folgt ein Erzählband: „Jazzgeschichten aus Europa“ – zusammengestellt aus einer Sendereihe beim WDR (Oktober).

Mit Werner Grünzweig und der Schnabel Music Foundation (New York) bereiten wir in der Reihe der Schriften und Briefe Artur Schnabels (in deutscher und englischer Ausgabe) weiter die beiden Briefbände (Briefe an Mary Virginia Foreman Le Garrec und Briefwechsel Therese und Artur Schnabel) vor. Bislang erschienen sind die beiden Bände: „Musik und der Weg des größten Widerstands“ / “Music and the Line of Most Resistance“ und die nach der aktuellen Quellenlage überarbeitete und erweiterte Fassung von „Aus dir wird nie ein Pianist“ / “Music, Wit, and Wisdom“.

Wir freuen uns auf Zuschriften, Kontakte, Ideen und Projekte rund um das Geschehen in der Gegenwartsmusik. Aber auch für neue Gedanken zu älterer Musik sind wir immer offen...

Ach ja: Wenn Sie nach Remittenden, Sonderangeboten und Buchpakten des Verlages Ausschau halten, werden Sie fündig bei: www.buecher-zur-musik.de