ARCHIVE ZUR MUSIK DES
20. und 21. JAHRHUNDERTS

 

Gertrud Meyer-Denkmann
Bd. 12: Werner Grünzweig, Jörn Peter Hiekel und Anouk Jeschke (Hg.)
Hans Zender. Vielstimmig in sich
Archive zur Musik des 20. Jahrhunderts, Band 12

Hans Zender, geboren am 22. November 1936 in Wiesbaden, nahm als Vierzehnjähriger erstmals an den Darmstädter Ferienkursen teil. Ab 1956 Studium an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Freiburg, Meisterklassenabschluß in den Fächern Komposition (bei Wolfgang Fortner), Klavier und Dirigieren. 1963/1964 sowie 1968/1969 Studienaufenthalte in der Villa Massimo in Rom. Jahrzehntelang hatte Zender verschiedene Positionen als Chefdirigent inne, so in Bonn, Kiel, Saarbrücken, Hamburg und Hilversum, ehe er 1999 ständiger Gastdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg wurde. Von 1988 bis 2000 war er Professor für Komposition an der Musikhochschule in Frankfurt am Main.

Zenders kompositorisches Schaffen ist insgesamt schwerer auf einen gemeinsamen ästhetisch-konzeptionellen Nenner zu bringen als das fast aller anderen namhaften Komponisten der Gegenwart. Eher kann man von einem Nebeneinander unterschiedlicher kompositorischer Ansätze sprechen. »Heute glaube ich zu erkennen, dass der tiefste Impuls der Moderne eine Hinwendung zur (nicht homogenen, nicht reduzierbaren) Vielheit ist«, äußerte Zender selbst.

Neben einem Inventar der Musikalien des Hans-Zender-Archivs enthält der vorliegende Band Studien zu unterschiedlichen Aspekten von Zenders Werk, die mit Blick auf die Vielstimmigkeit seines Komponierens eine differenzierte Standortbestimmung versuchen. Zugleich werden in den Beiträgen wesentliche Teilbereiche des Gesamtschaffens in Einzelbetrachtungen fokussiert.

Mit Beiträgen von Jörn Peter Hiekel, Richard Klein, Ingrid Allwardt, Ulrich Mosch, Dörte Schmidt und Isabel Mundry.

Mit einem Inventar der Musikalien im Hans-Zender-Archiv
Abbildungen, Faksimile, Notenbeispiele,
128 S., Pb., € 19.–, 978-3-936000-25-2
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