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Gertrud Meyer-Denkmann
Gertrud Meyer-Denkmann
Zeitschnitte meines Lebens mit neuer Musik und Musikpädagogik 1950–2005
Die Autobiografie der heute 88jährigen Autorin ist eine lebendige Dokumentation ihrer unterschiedlichen Begegnungen mit Neuer Musik.

Als Zeitzeugin einer Entwicklung ästhetischer Auf- und Umbrüche hat sie seit den 50er Jahren – beginnend mit ihrer Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen bis in die jüngste Gegenwart – ihre Erfahrungen in Vorträgen und Veröffentlichungen festgehalten. Wie keine zweite war die Autorin Wegbegleiterin neuer Entwicklungen in der Musik. Ihre Berichte aus der bewegten Zeit der 50er und 60er Jahre (Darmstadt und Köln) lassen die kreative Unruhe dieser Zeit spürbar werden. Sie traf und arbeitete mit nahezu allen zusammen, die man heute zur Avantgarde im Nachkriegsdeutschland zählt: Stockhausen, Cage, Kagel, Nam June Paik, Schnebel u.a.
Doch sind dies nicht lediglich anekdotische Episoden: Diese vielfältigen Begegnungen bewirkten einen tiefgreifenden Wandel ihrer musikpädagogischen Überzeugung und Praxis.

Gertrud Meyer-Denkmann schildert ihre langjährigen Auseinandersetzungen mit der Gegen-
wartsmusik und deren Umsetzung in eine neue Musikpädagogik, für die sie das Experiment, die (Er)Findung der Musik, das Agieren des Klangs als eine zentrale Herausforderung ansieht. Die Fülle von musikpädagogischen Kursen im In- und Ausland, Projekten, Performances und Konzer ten mit Studierenden während ihrer Lehrtätigkeit an Universitäten gibt davon Zeugnis.

Ihre Autobiografie ist sowohl persönlich überlieferte Musikgeschichte, als sie dem Leser einen
Menschen offenbart, der bis heute unermüdlich auf der Suche geblieben ist.
296 S., Abb., pb., €  29.–
978-3-936000-43-6
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